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Allgemeine Informationen

Die Brandenburgschule SBBZ Lernen Dietenheim-Regglisweiler fördert seit 1971 in kleinen Klassen Schülerinnen und Schüler mit Lernbehinderung bzw. Lernbeeinträchtigung. In den Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit stellen wir die jungen Menschen mit ihren Stärken und Schwächen. Schulträger ist die Stadt Dietenheim. Die Schulaufsicht obliegt dem Staatlichen Schulamt Biberach.

 

Wir bieten ein alternatives Lernangebot für Kinder und Jugendliche, die in ihren Bildungs-, Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten so stark beeinträchtigt sind, dass sie im Unterricht der Regelschule nicht angemessen gefördert werden können.

 

Diese Beeinträchtigungen können sich verschieden zeigen:

  • allgemeine Entwicklungs- und Intelligenzrückstände,
  • kombinierte Teilleistungsschwächen,
  • Konzentrationsstörungen,
  • langsames Arbeitstempo,
  • unterdurchschnittliche Schulleistungen.

 

Aufgenommen werden von daher Kinder, die wegen andauernder, umfassender und deutlicher Lern- und Schulleistungsprobleme dem Unterricht der Grund-, Haupt- oder Werkrealschule nicht folgen können. Kinder mit einer deutlichen Entwicklungsverzögerung können auch direkt aus den Kindergärten eingeschult werden. Dabei kommt unserer Eingangsstufe eine besondere Bedeutung zu. Jedes einzelne Kind wird mit seinen individuellen Voraussetzungen wahrgenommen und in seinem Lerntempo in den verschiedenen Entwicklungsbereichen gefördert. Besonderen Wert legen wir auf das Erlernen der Kulturtechniken, um eine eventuelle Umschulung in die Regelschule zu ermöglichen. Die enge Kooperation mit der Grundschule und der darin verankerte gemeinsame Unterricht sind uns ebenfalls ein besonderes Anliegen.

 

Der Aufnahme in das SBBZ Lernen geht eine eingehende pädagogisch-psychologische Förderdiagnostik voraus, durch die der individuelle Förderbedarf festgestellt wird.

 

Das SBBZ Lernen stellt als „Angebotsschule“ eine Möglichkeit dar, Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf zu beschulen. Dieses Angebot kann nur dann eingelöst werden, wenn ein Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot besteht und die Erziehungsberechtigten den Besuch der Förderschule wünschen.

 

Rückschulungen an die Regelschule sind nach eingehender Beratung aus allen Klassenstufen möglich. Während der Rückschulungsphase findet eine Betreuung durch die Kooperationslehrer des Sonderpädagogischen Dienstes statt.